Dressmaker: Kleider ohne Auftrag entwerfen und verkaufen

In Dressmaker könnt ihr nach den ersten Missionen Kleider ohne Auftrag entwerfen und verkaufen – eine clevere Einnahmequelle.

Highlights
  • Die Funktion zum Entwerfen ohne Auftrag wird nach den ersten drei Hauptmissionen freigeschaltet.
  • Ihr könnt Standardmaße der Schneiderpuppe oder Maße von Kundinnen für eure Entwürfe verwenden.
  • Verschenkt ihr ein Kleid an eine Kundin, erhaltet ihr Freundschaftspunkte und stärkt die Bindung.

In Dressmaker dreht sich alles um die perfekte Passform, doch wer glaubt, nur auf Bestellung arbeiten zu müssen, liegt falsch. Das Nähspiel eröffnet euch deutlich mehr Freiheiten: Statt ausschließlich die Wünsche eurer Kundinnen zu erfüllen, könnt ihr nach Abschluss der ersten Missionen auch Kleider ohne Auftrag entwerfen und verkaufen. Das ist nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern auch ein cleverer Weg, um Geld zu verdienen, Reststoffe zu verwerten und eure kreativen Ideen ohne Kompromisse umzusetzen.

Was bedeutet „ohne Auftrag“ in Dressmaker?

Im klassischen Modelgeschäft war die Maßanfertigung lange Zeit der Standard: Eine Schneiderin fertigte jedes Kleidungsstück exakt nach den Körpermaßen der Kundin. Genau das erlebt ihr im Spiel, wenn Rosen, Prudence und Co. mit konkreten Vorstellungen in eure Werkstatt kommen. „Off-the-Rack“ oder „von der Stange“ ist das komplette Gegenteil: Ein Kleid wird in einer Durchschnittsgröße genäht, ohne Bezug auf eine bestimmte Person, und anschließend im Laden zum Verkauf angeboten. Wer es kauft, nimmt es direkt vom Ständer.

In Dressmaker könnt ihr diese Kleider ohne Auftrag entwerfen, sobald ihr die Mechanik freigeschaltet habt. Das bedeutet: freie Farb-, Stoff- und Accessoire-Wahl, kein vorgegebenes Muster, keine Einschränkungen durch den Geschmack einer Auftraggeberin. Eure einzige Grenze ist das Material, das ihr im Atelier vorrätig habt.

So schaltet ihr das Entwerfen ohne Auftrag frei

Die Funktion ist nicht von Beginn an verfügbar, sondern folgt auf die ersten drei Hauptmissionen. Diese müsst ihr alle abschließen, um die Werkstatt und die Spielmechanik vollständig zu verstehen.

Mission Auftraggeberin Anforderung
Librarian Workwear Rose Nach einem Mottenunglück braucht Rose ein neues Kleid für die Arbeit in der Bibliothek.
Flamboyant Funeral Prudence Prudence will bei der Beerdigung des Herzogs unbedingt auffallen – und zwar in allem außer Schwarz, um den Neffen als Erben zu beeindrucken.
Fierce Funeral Priya Priya möchte ein einschüchternd wirkendes Kleid, um ihren Bruder bei der Beerdigung vor unerwünschten Annäherungsversuchen zu beschützen.

Erst nachdem ihr Priyas Mission abgeschlossen habt, erhaltet ihr die Nachricht, dass fortan auch Kleider ohne Auftrag angefertigt werden können. Von da an steht dem freien Gestalten nichts mehr im Weg.

Kleider ohne Auftrag entwerfen und verkaufen: Schritt für Schritt

Der Ablauf ähnelt der Arbeit an einer Bestellung, nur dass ihr keine Klingel betätigt und keine Vorgaben beachten müsst. Öffnet einfach das Skizzenbuch an eurem Arbeitstisch im Hauptraum der Werkstatt.

  1. Wählt eure bevorzugten Schnittmuster-Teile aus und kombiniert sie zu einem neuen Entwurf.
  2. Bestätigt mit „Muster erstellen“ (im Original „Draft Pattern“).
  3. Legt die Maße fest: ihr könnt Standardmaße der Schneiderpuppe übernehmen, Maße einer eurer Kundinnen importieren oder eigene Werte eingeben.
  4. Wählt Stoffe, schneidet die Teile zu und näht das Kleid zusammen.
  5. Verziert das fertige Stück mit Accessoires nach Lust und Laune.
  6. Schließt das Kleid ab, fotografiert es und stellt es zum Verkauf.

Danach hängt ihr das Kleid in eurem Laden auf. Anders als bei Aufträgen entscheidet ihr selbst, zu welchem Preis und zu welchem Zeitpunkt ihr es verkauft. Das eröffnet eine strategische Komponente: Statt auf unbestimmte Zeit auf die nächste Kundin zu warten, könnt ihr euren Laden proaktiv mit einer Kollektion bestücken.

Mehr als nur Geld: Diese Vorteile bringt das freie Entwerfen

Der offensichtliche Nutzen sind zusätzliche Einnahmen. Doch gerade in Phasen, in denen keine Aufträge eingehen oder euch die Anfragen zu eintönig werden, ist das freie Nähen eine willkommene Abwechslung. Ihr könnt Reststoffe aufbrauchen, die sonst ungenutzt im Lager liegen, und immer wieder neue Farb- und Musterkombinationen ausprobieren. Wer bestimmte Materialien im Überfluss hat, kann daraus gezielt Kleider herstellen, die sich gut verkaufen lassen.

Ein besonderes Detail erwartet euch später im Spiel: Statt ein fertiges Kleid zu verkaufen, dürft ihr es an eine eurer Lieblingskundinnen verschenken. Das bringt Freundschaftspunkte – besonders dann, wenn ihr das Kleid auf die individuellen Vorlieben der jeweiligen Figur abstimmt. Diese Geste festigt eure Beziehung und kann im weiteren Spielverlauf Türen öffnen, die sich über reine Aufträge nicht erreichen lassen.

Die Möglichkeit, ohne Auftrag zu arbeiten, macht aus Dressmaker also weit mehr als eine Auftragssimulation. Es ist ein digitales Atelier, in dem ihr eure Schneiderkunst komplett frei entfalten könnt – und die Balance zwischen gewinnbringenden Aufträgen und selbstbestimmten Kreationen liegt ganz bei euch.

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