HumanitZ Waffen-Ranking 2026: Die besten Guns für deinen Run

Von Gaming Central - Gaming-Redaktion & Analyse

Wer schon länger in der postapokalyptischen Welt von HumanitZ unterwegs ist, hat es schnell begriffen: Die Wahl der Waffe entscheidet über Sieg oder Niederlage. Doch nicht jedes laut knallende Geschütz ist auch ein verlässlicher Begleiter. Manche Waffen verheißt Stärke, zieht aber hoffnungslose Verstrickungen nach sich. Andere wirken unscheinbar, erweisen sich in der Praxis jedoch als wahre Effizienzwunder. Und dann gibt es jene seltenen Fundstücke, die einen Lauf regelrecht tragen können. Dieses Ranking basiert auf ausgiebigen Tests im Spiel und bewertet die Waffen nach ihrer Rohschadenswirkung, der Munitionseffizienz, der Handhabung und ihrer Flexibilität in unterschiedlichen Situationen.

Grundlegende Annahmen für das Ranking

Bevor wir in die Details einsteigen, sind einige wichtige Voraussetzungen zu klären. Kopfschüsse werden in dieser Bewertung nicht berücksichtigt, da sie bei den meisten Standardgegnern ohnehin sofort tödlich sind – die Bewertung konzentriert sich auf den Körpertreffer-Schaden. Von entscheidender Bedeutung ist oft nicht die Waffe an sich, sondern die Munitionsart, die sie verschießt. Ein schwacher Kaliber bedeutet fast immer einen Nachteil, unabhängig vom konkreten Modell. Spezialmunition wie Hohlspitz- oder panzerbrechende Geschosse blieben außen vor, um einen vergleichbaren Standard zu wahren. Letztlich muss der persönliche Spielstil berücksichtigt werden: Ein Präzisionsschütze, der aus der Distanz agiert, wird andere Prioritäten setzen als ein Spieler, der den Nahkampf sucht. Diese Rangliste soll eine objektive Basis bieten, von der aus jeder seinen optimalen Weg findet.

Zur Einordnung der Seltenheit dienen folgende Kürzel: (UR) für Ultra Rare, (VR) für Very Rare, (R) für Rare und (C) für Common, also weit verbreitete Fundstücke.

Die Bedeutung des Kalibers: Eine kategorische Bewertung

Die Leistung einer Waffe ist untrennbar mit ihrer Munition verbunden. Daher ist ein sinnvoller erster Schritt, die verschiedenen Kaliber und ihre typischen Vertreter zu vergleichen. Dieser Ansatz offenbart oft klare Hierarchien, die unabhängig vom individuellen Waffenmodell bestehen.

Das untere Ende der Nahrungskette: .22 LR und Signalmunition

Ganz unten auf der Skala findet sich die .22 LR Munition, vertreten durch den Rugar Rifle und die Rugar Pistol (beide C). Diese Waffen mögen in den allerersten Stunden eines Runs eine notdürftige Funktion erfüllen, aber ihr Schaden ist so gering, dass sie von fast jeder anderen Waffenklasse deklassiert werden. Sie sind eine reine Übergangslösung, die man so schnell wie möglich ersetzen sollte. Einen Sonderstatus nehmen 12G Leuchtgeschosse ein. Sie sind keine Kampfwaffen im eigentlichen Sinne, da ihr Schadenswert vernachlässigbar ist. Ihr Wert liegt in der Utility: Sie können dunkle Bereiche ausleuchten oder Ziele markieren, was in bestimmten taktischen Situationen durchaus nützlich sein kann.

Die Mittelklasse: 9mm, .45 ACP und 5.7x28mm

Hier beginnt die praktische Seite des Überlebens. Die 9mm-Kategorie bietet mit der S VAL (VR) einen absoluten Top-Kandidaten. Sie kommt vorab mit Schalldämpfer, ist extrem effizient in der Schadensvermittlung pro Schuss und gehört zu den besten Allround-Waffen des Spiels. Ihr einziger nennenswerter Nachteil ist das begrenzte Magazinvolumen. Die anderen Vertreter wie Uzi (R), Glock (R) und die Standard-Pistole (C) sind solide, können aber nicht an die herausragende Effizienz der S VAL heranreichen. Bei der .45 ACP Munition liefert die UMP45 (R) anständige Leistung, ohne jedoch besonders hervorzustechen. Die M1911 (C) ist eine deutliche Verbesserung gegenüber der Starterpistole, fällt aber im Vergleich zu den meisten Maschinenpistalen ab. Ein zuverlässiger, wenn auch nicht überragender Alliieter ist das FN P90 (R) im Kaliber 5.7x28mm. Es zeigt eine solide Performance, ist in der Gesamtwirkung jedoch leicht schwächer als die UMP45.

Durchschlagskraft für die Mittel- und Langdistanz: .357 Magnum und .308 WIN

Revolver im Kaliber .357 Magnum bilden die zweitstärkste Pistolenkategorie. Modelle wie der Standard-Revolver (C) oder die Lori 357 (R) punkten mit hohem Schaden pro Schuss. Die Desert Hawk (C) weicht von diesem Prinzip etwas ab: Sie bietet etwas geringeren Schaden, kompensiert dies aber durch eine höhere Magazinkapazität und das Potenzial für Modifikationen. Für die mittleren bis langen Distanzen ist das .308 WIN Kaliber maßgeblich. Hier sticht das M1 Garand (R) als Elite-Waffe hervor. Sein hoher Schaden, die Unterstützung durch Mods und seine allgemeine Zuverlässigkeit machen es zu einer perfekten Waffe, um die mittlere Phase eines Runs zu meistern. Das Jagdgewehr (C) im selben Kaliber ist ebenfalls gut, liegt aber klar hinter dem Garand.

Die Könige des Infanteriefeuers: 5.56mm und 7.62mm

Die 5.56mm-Kategorie ist voller hochkarätiger Optionen, sodass man hier kaum einen Fehlgriff tun kann. An der Spitze steht das MK18 (VR), das wie die S VAL bereits werksseitig mit Schalldämpfer ausgestattet ist und damit für heimliche Operationen ideal ist. Das M4A1 (VR) erreicht mit den richtigen Modifikationen fast das gleiche Niveau. Ein absoluter Sonderling ist das LMG (VR) mit seinem gewaltigen 200-Schuss-Magazin – es verzichtet zwar auf Mod-Slots, bietet aber unvergleichliches Dauerfeuer. Die L85A2 (VR) rundet das Feld als leicht schwächere, aber dennoch sehr kompetente Alternative ab.

Noch mehr raw power bietet die 7.62mm-Familie. Sie beherbergt einige der stärksten Waffen im gesamten Spiel. Die Mowzen (VR), das AWM (VR) und das SVD (VR) sind für ihren enormen Schaden berühmt und dominieren die Langstrecke. Waffen wie die SCAR-H (R) und die allgegenwärtige AK-47 (C) sind hingegen solide Arbeitstiere, die aber deutlich hinter der absoluten Spitze dieser Kaliberklasse zurückbleiben.

Die absolute Elite: Kaliber, die den Unterschied machen

Jenseits der Standardmunition existieren Kaliber, die eine neue Leistungsstufe definieren. Das 6.8mm Kaliber beherbergt nach aktuellem Stand das beste Sturmgewehr des Spiels. Es vereint hohen Schaden mit einer insgesamt herausragenden Performance und übertrifft damit die 5.56mm- und 7.62mm-Standardvertreter in vielen Disziplinen. Noch einen Schritt weiter geht das .50 BMG Kaliber. Der Barrett Sniper (UR) ist der unumstrittene König der Scharfschützengewehre und verursacht den höchsten Einzelschaden im Spiel. Bemerkenswert ist auch die Gold Desert Hawk (VR), die als stärkste Pistole gilt und selbst einige der größeren Waffen in puncto Schadenswirkung pro Schuss in den Schatten stellen kann.

Nahkampf-Dominanz: Der 12G Schrotflinten-Vergleich

Im Nahbereich ist die Diskussion schnell beendet: Die AA-12 (UR) dominiert dieses Segment absolut. Ihre extrem hohe Schadensrate auf kurze Distanz und die vollautomatische Feuerweise machen sie zu einem ernsthaften Anwärter auf den Titel der besten Waffe im gesamten Spiel. Die anderen Vertreter wie die Tactical Shotgun (R), die Sawn-off (R), die Double Barrel (R) oder die Pump Shotgun (C) sind brauchbare Werkzeuge, können aber nicht ansatzweise mit der Zerstörungskraft der AA-12 mithalten. Wer sich auf den Nahkampf einlässt, findet hier sein perfektes Werkzeug.

Spezialwaffen und alternative Werkzeuge

Neben den konventionellen Feuerwaffen bietet HumanitZ eine Reihe von Spezialsystemen, die sich nicht einfach in die Kaliber-Hierarchie einordnen lassen. Der selbst zu craftende Flammenwerfer verdient besondere Erwähnung, da er zu den stärksten Waffen insgesamt zählt. Seine Stärke liegt nicht im Einzelschaden, sondern in der hervorragenden Crowd-Control und dem Flächenschaden, mit dem man ganze Gruppen von Gegnern kontrollieren kann.

Explosivwaffen wie der Granatwerfer (VR) oder die RPG (VR) bieten enormen Schaden und große Sprengradien. Ihre Nutzung ist jedoch stark situativ und aufgrund von Munitionsknappheit sowie der Gefahr von Eigenschäden oft ineffizient für den regulären Gebrauch. Sie bleiben Werkzeuge für spezielle, hart umkämpfte Situationen.

Der stille Pfad: Bögen und Armbrust

Für Spieler, die Wert auf Heimlichkeit und Ressourceneffizienz legen, sind Bögen unverzichtbar. Vom improvisierten Selbstbau-Modell über den Hunting Bow (VR) bis zum Compound Bow (VR) bieten sie einen leisen, zuverlässigen und munitionssparenden Weg, Gegner auszuschalten. Sie sind die idealen Werkzeuge für die frühe bis mittlere Spielphase. Feuerpfeile sind zwar mächtig, aber aufgrund ihrer hohen Herstellungskosten eine eher situative Option. Die Armbrust (VR) steht etwas abseits: Sie ist in der Anwendung sehr kostspielig (verbraucht viel Schrott) und ihr Nutzen beschränkt sich auf wenige, spezifische Szenarien.

Die Kluft zwischen den Waffenklassen in HumanitZ ist enorm. Top-Tier-Waffen können drei- bis viermal stärker sein als niedrig eingestufte Waffen. Vergleicht man die schwächsten .22 Waffen mit den stärksten Optionen wie der Barrett auf kurze Distanz oder der AA-12, beträgt der Unterschied sogar bis zum Faktor 15. Das ist keine marginale Verbesserung, sondern ein echter Game-Changer, der den Verlauf eines gesamten Runs fundamental beeinflussen kann. Die richtige Waffe zu finden und zu meistern, ist daher nicht nur eine Frage des Stils, sondern eine der wichtigsten strategischen Entscheidungen in der postapokalyptischen Welt.

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