Bungie hat Ende April einen weiteren Patch für Marathon veröffentlicht, der sich auf zahlreiche Feinheiten der Spielmechanik konzentriert. Dieser Update richtet sich an die Item-Ökonomie, die Kampfbalance und entfernt einige Bugstellen, die das Spielerlebnis beeinflusst haben. Die Anpassungen zeigen, dass das Entwicklerteam auf Feedback reagiert und versucht, den Laufschritt des PvPvE-Shooters zu optimieren.
Item-Ökonomie: Mehr am Limit und größere Stapel
Ein hervorstehendes Thema des Updates sind Verbesserungen der Ressourcenverfügbarkeit. Spieler haben nun deutlich mehr Möglichkeiten, wichtige Gegenstände für ihre Einsätze zu beschaffen. Die täglichen Limitgrenzen für „Enhanced“ (grün) und „Deluxe“ (blau) Sponsored Kits im Armory wurden erhöht. Diese Kits bieten Runner-Ausstattungen von Unterstützern und sind ein zentraler Teil der Vorbereitung vor einem Run. Mit höheren Tageslimits kann die Community nun freier mit diesen Paketen planen und ist weniger durch strenge Knappheit eingeschränkt.
Eine weitere bemerkenswerte Änderung betreibt zwei essenzielle Nachschubgegenstände: Depleted Patch Kits und Depleted Shield Charges. Bisher konnten diese in Stapeln von nur 3 pro Slot gelagert werden. Mit Patch 1.0.6.1 erhöht sich die Stapelgröße auf 6. Das bedeutet mehr Flexibilität für die Akquisition während Runs und mehr Raum im Inventar. Zusätzlich erhalten nun auch Sponsored Kits der Standardrarität diese größeren Stapel von 6 statt 3 – eine einfache aber wirkungsvolle Erleichterung des Inventarmanagement.
Die verstärkte Verfügbarkeit wird durch eine Änderung bei den sogenannten Recruits noch weiter ausgeweitet. Diese NPC-Feinde in der Welt dropen jetzt Depleted Patch Kits und Depleted Shield Charges mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit. Diese Änderung hebt die Bedeutung der Erkundung und des Kampfes gegen diese Charaktere, denn eine Route über Recruits bietet nun eine sicherere Quelle für Heilung und Schildnachschub. Diese Kombination aus höheren Lagerlimits und erhöhtem Drop-Chance soll den Flow einer Run optimieren und weniger frustrierende Momente bei Ressourcenknappheit erzeugen.
Kampfsystem: ADS-Fixes und Waffenbugkorrekturen
Das Update bringt mehrere Feinjustierungen im Bereich des Kampfes, im Speziellen bei Waffenbehandlung und deren Buglagen. Für Spieler, die mit der Toggle-Zoom Option für Keyboard und Mouse spielen, gab bisher ein störendes Problem: Das ADS-Zustand (aim down sights) überlebte Aktionen wie Waffenwechsel oder Waffen reload. Das konnte zu einem kritischen Zustand führen, in welchem Spieler keine medizinischen Consumables nutzen konnten, etwa weil das System noch im Zoom-Modus gefangen war. Der Patch stellt korrigiert her, dass ADS nun nicht mehr durch solche suppressierenden Actions persisten bleibt. Das ist eine kleine aber wichtige UX-Änderung, welche die Kontrolle der Spieler über ihr Interface zurückbringt.
Eine konkrete Bugkorrektur fiel auf eine bestimmte Waffe: den V85 Circuit Breaker. Es gab einen Punkt, bei dem nach einem vollständig geladenen Schuss ein Folgeschuss Projektile und Impact VFX zeigte, aber keinen Hit registrieren ließ – im Effekt hatte trotz VFX zero Damage. Das Problem schaffte eine Merkwürde Situation, insbesondere in kritischen Kampfmomenten. Nun ist dieser Bug fixiert, Damit diese Waffem ihrem Chargebasing Mechanic nach regelarbeiten Metriken folgt. Diese Waffen-Korrektur zeigt, dass Bungie nicht nur generelle Systemprobleme adressiert, sondern auch sehr konkrete Item-basierte Fehlerstellung.
User Interface und Experience: Radialmenü und Laden-Display
Der Programmiererblick richtete sich auch auf die UI-Experience. Ein spezifischer Fix betreibt das Radialmenüsystem. Vorher gab viele Instanzen, in welchen Spieler eine Frag Grenade an ihre eigenen Füße auswählten statt einem Bubble Shield, wenn sie das Radialmenü schnell öffnen, eine Selektion machen und wieder schließen. Die Genauigkeit der radialen Selektionen nach dieser schnellen Sequenz wurde verbessert. Das ist eine UX-Verbesserung, die direkten Einfluss auf ungewollte Ergebnis in der Hochspannungssituation eines Run hat. Kleine Interface-Fehler können frustrierende Tode generieren, und hier wird eines weggenommen.
Einen anderen Bug betreibt das Loadout-Display am Prepare Screen. Vor dem Update konnte es Probleme geben, die Weapon Styles von Crewmates (Mitspieler innerhalb der Crew) waren nicht immer sichtbar. Ein Runner, welcher die Ausrüstung seines Kollegen vor dem Lauf prüfen wollte, sah dann vielleicht nicht die korrekte Darstellung der Item-Skins oder Modifikationen. Dieser Bug ist nun fixed damit alle Elemente des visuellen Ladens korrekt gespiegelt werden.
Armory: Barter-Kost Darstellung
Auch innerhalb des Armory gab eine spezifische Änderung: Barter Weapons trugen bisher einen Bug, bei welchem ihre Barter Cost nicht auf dem Weapon Tile angezeigt wurde. Spieler mussten selbst durch andere Mittel die benötigten Ressourcen im Barter-System identifizieren. Mit dem Patch ist diese Waffen Tile wieder informationsvoll und unterstützt die Transparenz in dem Handelsmechanik des Game.
Zonen: Tutorial-Timer und Exploit-Patch
Die Korrekturen der spezifischen Map-Zonen umfassen zwei Bereiche – Perimeter Tutorial und Cryo Archive. Im Perimeter Tutorial gab ein Bug bei der Exfil Countdown Zeitanzeige. Wenn Runner den Exfil Circle erreichten, blinkte der Timer kurz „0:00“ und disappeared, statt den vollständigen 10-Sekunden Countdown korrekt zu zeigen. Das Problem war besonders im Tutorialbereich, wo neue Spieler lernen, die wichtigsten Mechaniken zu erkennen. Der Patch stellt nun den Timer im korrekten Display mit einem vollständigen zehn Sekunden run.
Im Cryo Archive wurde ein kritische Out-of-Bounds Exploit patched. Durch das Exploit waren der Runner möglich ihre Gear zu refundieren wenn sie nach dem Run Countdown noch in der Zone bleiben. Das Exploit brachte eine Methode, Ausrüstung und Gegenstände sichern zu können ohne Kosten, das eine signifikant unbalancierte Möglichkeit wäre. Der Bug ist nun fixiert, damit solche Strategien nicht mehr möglich sind.
Generelle Änderungen: Overflow Inventory
Ein Blick auf das generelle Inventarsystem zeigt eine Korrektur bezüglich der Overflow Inventory. In bestimmten Situationen, besonders bei vielen Acquisionen während eines Run oder bei Rückkehr ins Station könnte Items verlooren gehen wegen des limited Overflow Space. Das Problem ist durch erhöhter Größe des Overflow Inventory adressiert. Jetzt gibt mehr Raum für Gegenstände, welcher sich temporär im Overflow befinden. Dies minimiert Risiko von Item Verlust – eine wichtige QoL Verbesserung für Spieler, welchen viel loot am Run sammlen.
Die Patch Notes um 1.0.6.1 stellen klar, dass Bungie gerade wichtig Feinheiten im Marathon-System anpasst, ohne große revolutionäre Schritte. Mit höheren Limits für Sponsored Kits, gestapelte Ressourcen und Bugfixes für Kampf und UI knüpft das Patch an den Flow des Spiels. Es zeigt, dass Feedback im Detail gelesen wird und auch taktische Probleme des Tageslimits oder Staplings adressiert werden können. Auch die Korrekturen der UI-Interaktionen und Exploitagepunkte zeigen eine Stärkung der Spieler Experience, besonders in low-level Situationsmomenten. Der Patch ist eine kleine aber wichtige Schritt als Teil einer Serie von Updates in der Season – nach dem midseason Patch von der vorherigen Woche. Die Marathon-Community kann sich darauf vorbereiten dass kommende Patches weiterhin solche Feinheiten adressieren werden, damit das PvPvE-Loop stetig fluid und engagierbar bleibt.