Mega Mewtwo: Zweite Form in Pokemon Go erfordert 1.400 km Laufen

Die zweite Mega-Entwicklung von Mewtwo in Pokemon Go erfordert eine gewaltige Laufdistanz von rund 1.400 Kilometern.

Trainer müssen 7.500 Mega-Energie sammeln, um die zweite Form von Mega Mewtwo freizuschalten.
Highlights
  • Um die zweite Mega-Form von Mewtwo zu erhalten, sind 7.500 Mega-Energie nötig.
  • Mewtwo muss über 1.500 Kilometer als Buddy-Pokemon eingestellt sein.
  • Die Community hofft auf zukünftige Events mit alternativen Wegen zur zweiten Form.

Die Einführung von Mega Mewtwo X und Mega Mewtwo Y in Pokemon Go sorgte in der vergangenen Woche für gemischte Reaktionen. Während langjährige Spieler zunächst über die exklusive Verteilung in einem Event in New York verärgert waren, rollte Niantic die Mega-Entwicklungen wenig später für alle Trainer aus. Doch wer beide Formen in seinem Dex haben möchte, steht vor einer schier endlosen Aufgabe: Rund 1.400 Kilometer Fußmarsch sind nötig, um die zweite Mega-Entwicklung freizuschalten.

Die Genetic Mastery Timed Research: Nur eine Form pro Trainer

Mit der Genetic Mastery Timed Research konnten Spieler erstmals eine der beiden Mega-Entwicklungen von Mewtwo erhalten. Die Forschungsaufgaben waren dabei gesplittet: Man entschied sich entweder für Bonbons, die zu Mega Mewtwo X führen, oder solche, die Mega Mewtwo Y ermöglichen. Zu den Aufgaben gehörten das Fangen und Powern von Pokemon, das Ausbrüten von Eiern, der Einsatz von TMs sowie das Werfen von Curveballs.

Mega Mewtwo Y behält den reinen Psycho-Typ bei und gilt als die etwas stärkere Variante. Mega Mewtwo X hingegen wird zum Psycho- und Kampf-Typ und erinnert damit an Pokemon wie Meditite oder Medicham. Die Wahl zwischen den beiden Formen fällt vielen Sammlern und Kampf-Enthusiasten schwer – zumal der Weg zur jeweils anderen Form extrem langwierig ist.

Wie viele Kilometer sind für die zweite Mega-Entwicklung nötig?

Trainer, die nach Abschluss der Timed Research die zweite Mega-Form erhalten möchten, müssen dafür insgesamt 7.500 Mega-Energie aufbringen. Pro 20 Kilometer Wegstrecke mit Mewtwo als Buddy-Pokemon erhält man 100 Mega-Energie. Rechnet man das hoch, ergibt sich eine Distanz von rund 1.500 Kilometern – der im Titel genannte Wert von 1.400 Kilometern ist eine minimale Abweichung, die je nach eingesetzten Beschleunigern wie Poffins oder Routen-Boni zustande kommt. Im Kern bleibt die Botschaft dieselbe: Es ist eine enorme Wegstrecke.

Zum Vergleich: Das entspricht ungefähr der Distanz von Berlin nach Barcelona oder von London nach Rom. Wer es lieber in US-amerikanischen Dimensionen mag: Es ist so weit wie von Las Vegas nach Seattle, von Chicago nach Dallas oder von New York nach Jacksonville, Florida.

Welche Mega-Energie-Menge wird für die zweite Form benötigt?

Um die zweite Mega-Mewtwo-Form freizuschalten, sind exakt 7.500 Mega-Energie erforderlich. Da Mewtwo als Buddy-Pokemon alle 20 Kilometer 100 Mega-Energie generiert, müssen Trainer theoretisch 1.500 Kilometer zu Fuß zurücklegen. Praktisch lässt sich der Aufwand durch den Einsatz von Poffins (verdoppeln die Buddy-Aufmerksamkeit) oder das Ablaufen von Routen leicht reduzieren. An der grundsätzlichen Dimension ändert das jedoch kaum etwas.

Die Konsequenz: Mewtwo blockiert den Buddy-Platz auf unbestimmte Zeit

Es gibt zwar keine zeitliche Begrenzung für das Sammeln der Mega-Energie, doch der Preis ist hoch: Für die gesamte Dauer der Strecke muss Mewtwo als Buddy-Pokemon eingestellt sein. Das bedeutet, dass Trainer in dieser Zeit keine Bonbons für andere Pokemon durch Laufen erhalten können. Wer ohnehin regelmäßig weite Strecken läuft, etwa durch tägliche Jogging-Runden oder lange Spaziergänge, kann sich die Aufgabe über Monate verteilen. Für Gelegenheitsspieler wirkt die Hürde dagegen prohibitiv.

Eine Entwicklung, die die Community spaltet

Die Einführung von Mega Mewtwo über eine derart extreme Anforderung ist ein weiteres Beispiel für Niantic zunehmend polarisierende Designentscheidungen. Einerseits belohnt das System engagierte Spieler, die ohnehin täglich kilometerweit unterwegs sind. Andererseits schließt es all jene aus, die aus Zeitmangel oder gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, solche Distanzen zurückzulegen. Die Hoffnung der Community richtet sich nun auf künftige Events, die möglicherweise alternative Wege zur zweiten Mega-Form bieten – etwa durch Raid-Kämpfe, spezielle Forschungsdurchläufe oder den Verkauf von Mega-Energie-Paketen im Ingame-Shop. Bis dahin bleibt nur der Marsch.

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