Steam Deck Restock bringt massive Preiserhöhung

Valves Handheld wird teurer – OLED-Modelle steigen um bis zu 46 Prozent.

Von Tech Central - Redaktion für Technik & IT
Die Preiserhöhung trifft die 512-GB- und 1-TB-OLED-Varianten des Steam Deck.
Highlights
  • Steam Deck OLED 512 GB steigt von 549 auf 749 USD (+43%).
  • Steam Deck OLED 1 TB steigt von 649 auf 949 USD (+46%).
  • Grund: weltweite Hardware-Knappheit durch KI-Boom treibt SSD- und RAM-Preise.

Steam hat endlich die Wiederauffüllung der Lagerbestände für das Steam Deck angekündigt – doch die frohe Botschaft kommt mit einem saftigen Preisschlag für die OLED-Modelle. Konkret steigen die Preise für die 512-GB-Variante um satte 43 Prozent auf nun 749 US-Dollar, während das 1-TB-Modell mit einem Plus von 46 Prozent jetzt bei 949 US-Dollar liegt. Damit wird Valves Handheld zu einer deutlich schwereren Empfehlung und ist nicht mehr der klare Preiskönig, der er einmal war.

Warum die Steam Deck Preiserhöhung kommt: Die Hardware-Krise als Auslöser

Als Grund für die massive Anpassung nennt Valve die gestiegenen Kosten für Speicher und Arbeitsspeicher. Der anhaltende KI-Boom und die daraus resultierende weltweite Knappheit an Komponenten treiben die Preise für SSDs und RAM in die Höhe – eine Entwicklung, die nun auch den Endkunden direkt erreicht. Die Preiserhöhung fällt dabei so drastisch aus, dass das Steam Deck nun preislich in die Nähe von hochwertigeren Alternativen wie dem ROG Ally X rückt, von dem ebenfalls baldige Preisanpassungen zu erwarten sind.

Was die Preiserhöhung für die Steam Machine bedeutet

Noch besorgniserregender sind die Signale für die kommende Steam Machine. Ursprünglich für einen Launch Anfang 2026 geplant, deuten sich nun bereits Verzögerungen an. Da Valve nicht nur ausreichend Stückzahlen aufbauen, sondern auch die teurer gewordene Hardware einkaufen muss, droht der Preis für die Konsole noch weiter zu steigen. Branchenbeobachter wie Brad Lynch, ein bekannter Valve-Insider, deuten an, dass der Einstiegspreis für die Steam Machine bereits vor zwei Monaten über dem aktuellen Steam-Deck-Niveau gelegen haben soll – und das trotz der nun erhöhten Preise. Ein Start im vierstelligen Bereich scheint damit fast unausweichlich.

Angesichts der Tatsache, dass die Steam Machine laut Valve-eigenen Angaben leistungsfähiger sein soll als rund 70 Prozent der aktuell in der Steam-Hardware-Umfrage erfassten Gaming-PCs, würde ein hoher Preis jedoch viele potenzielle Käufer abschrecken. Gerade in einem Marktumfeld, das durch sinkende Absatzzahlen und eine allgemeine Kaufzurückhaltung geprägt ist – wie sie etwa in aktuellen Analysen großer Hardware-Hersteller dokumentiert wird – könnte ein teures Steam-Produkt schnell zum Nischenprodukt werden.

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Redaktion für Technik & IT
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