Outward 2: Systemanforderungen und Early-Access-Start

Von Gaming Central - Gaming-Redaktion & Analyse

Nine Dot Studios hat nicht nur das genaue Datum für den Early-Access-Start von Outward 2 bekannt gegeben, sondern auch die vollständigen Systemanforderungen veröffentlicht. Ein neues Gameplay-Video, das auf den niedrigsten Grafikeinstellungen läuft, gibt zudem einen ersten Eindruck davon, wie sich das Spiel auf älterer Hardware schlagen wird. Nachdem der Vorgänger trotz seiner technischen Macken eine treue Fangemeinde um sich scharen konnte, stehen die Zeichen für den Nachfolger nun auf Optimierung und Zugänglichkeit. Wir fassen zusammen, was ihr für den Ausflug nach Aurai benötigt.

Outward 2: Was ihr für den Einstieg braucht

Die offiziellen Systemanforderungen von Nine Dot Studios unterteilen sich in fünf Leistungsstufen, die von einer extrem günstigen Konfiguration bis hin zur High-End-Ausstattung reichen. Besonders erfreulich ist die Einführung der Preset-Stufe „Potato“, die explizit für Spieler mit älteren oder besonders schwachen Systemen gedacht ist. Darunter versteht das Studio eine Auflösung von 1280 x 720 Pixeln bei durchschnittlich 30 Bildern pro Sekunde. Hier kommen eine GeForce GTX 750 Ti oder ein AMD FX 6300 X6-Prozessor sowie 8 Gigabyte Arbeitsspeicher zum Einsatz. Das ist eine bemerkenswerte Geste an die Community, denn der erste Teil war für seine Performance-Probleme auf Mittelklasse-Hardware bekannt.

Die Minimum-Anforderungen zielen auf ein flüssiges Spielerlebnis in Full-HD (1920 x 1080) bei 30 FPS ab. Hierfür ist eine GeForce GTX 960 oder ein Ryzen 3 1300X mit ebenfalls 8 GB RAM erforderlich. Diese Konfiguration ist für viele aktuelle Einsteiger-PCs realistisch und zeigt, dass Outward 2 nicht ausschließlich auf Highend-Grafikkarten angewiesen ist.

Die perfekte Balance: Empfohlene und hohe Einstellungen

Für ein rundum gutes Spielerlebnis ohne Kompromisse empfehlen die Entwickler die Stufe „Medium“. Diese zielt auf 2560 x 1440 Pixel bei 60 FPS ab. Dafür sind eine GeForce RTX 3060, ein Ryzen 5 5600X und 16 GB RAM notwendig. Das ist eine vernünftige und zukunftssichere Kombination, die auch viele neuere Spiele gut bewältigt. Wer noch einen drauflegen möchte, greift zur „High“-Einstellung. Diese behält die gleiche Auflösung und Bildrate bei, verlangt aber nach einer stärkeren RTX 3070. Der Prozessor und der Arbeitsspeicher bleiben identisch. Das deutet darauf hin, dass der Hauptunterschied in Detailschärfe, Texturqualität und eventuell Raytracing-Effekten liegt.

Die Ultra-Stufe: Für wen lohnt sich das?

Die absolute Spitze der Anforderungen markiert die Ultra-Preset. Hier wird echtes 4K-Gaming mit 3840 x 2160 Pixeln und einer Bildrate von über 60 FPS angestrebt. Dafür ist eine GeForce RTX 4080, ein Ryzen 7 7700 und satte 32 Gigabyte RAM vorgesehen. Diese Konfiguration ist für Enthusiasten gedacht, die das Spiel in voller Pracht mit allen Schatten- und Beleuchtungseffekten genießen möchten. Es ist jedoch anzunehmen, dass die meisten Spieler mit der empfohlenen oder hohen Einstellung ein hervorragendes Erlebnis haben werden. Die Aufteilung zeigt, dass Nine Dot Studios die Skalierbarkeit der Grafikengine ernst nimmt.

Wann beginnt das Abenteuer?

Der Early Access von Outward 2 startet am 7. Juli auf Steam. Das Spiel wird ebenfalls auf GOG und im Epic Games Store erscheinen. Ein konkretes Datum für den vollständigen Release gibt es bislang nicht. Der Early Access ermöglicht es dem Team, Feedback der Spieler zu sammeln und das Spielerlebnis weiter zu verfeinern. Das ist ein kluger Schachzug, denn so kann das Studio die Performance-Optimierungen direkt auf Basis realer Nutzerdaten vornehmen.

Fazit: Ein Zeichen der Reife

Die Veröffentlichung der Systemanforderungen in dieser detaillierten Form – inklusive einer expliziten „Potato“-Stufe – ist ein klares Signal: Nine Dot Studios hat aus den technischen Schwächen des Vorgängers gelernt. Die Anforderungen sind breit gefächert und bieten sowohl Besitzern von Büro-PCs als auch High-End-Enthusiasten eine klare Perspektive. Das neue Gameplay-Material, das auf den niedrigsten Einstellungen gezeigt wird, bestätigt zudem, dass die Engine auch auf schwächerer Hardware noch eine ansprechende Optik liefern kann. Der Early Access wird zeigen, wie gut die Versprechungen in der Praxis umgesetzt werden. Für alle, die sich auf einen weiteren tiefgründigen Survival-RPG-Trip freuen, ist der 7. Juli ein dickes Datum im Kalender.

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