Thermaltake-PC mit RX 9070 XT kostet 1.649,99 US-Dollar bei Newegg

Dieser Thermaltake LCGS NE 8797XS-V270S Gaming-Desktop ist mit der leistungsstarken AMD Radeon RX 9070 XT ausgestattet, die über 16 GB VRAM verfügt und sich ideal für Gaming in 1440p-Auflösung eignet. Tatsächlich ist die Grafikkarte stark genug, um in reiner Rasterleistung (also in FPS vor KI-Upscaling) häufig NVIDIAs RTX 5070 Ti zu übertreffen. Der Achtkern-Prozessor Ryzen 7 8700F ist im Vergleich dazu relativ moderat, doch genau das macht den PC so erschwinglich – für Spiele trägt die GPU den Großteil der Performance. So ermöglicht das System günstigen Zugang zu AAA-Titeln in QHD-Auflösung. Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB DDR5-6000 schnell bestückt und lässt sich später bei Bedarf auf 32 GB aufrüsten. Eine 1 TB NVMe-SSD, das moderne B850-Motherboard mit AM5-Sockel (ideal für CPU-Upgrades), Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3 und ein 850-Watt-Netzteil runden die solide Ausstattung ab.

Was diesen Thermaltake-PC auszeichnet

Ryzen 7 8700F – Acht Kerne für Alltags- und Gamingleistung

Der Thermaltake LCGS NE 8797XS-V270S setzt auf AMDs Ryzen 7 8700F, einen Achtkernprozessor, der mehr als grundlegende Spieleleistung bietet. Acht Kerne liefern ausreichend parallele Rechenleistung für moderne Spiele, Multitasking, Hintergrundanwendungen und produktive Workloads, ohne das System in die Preisregion einer höherwertigen Ryzen-9-Konfiguration zu treiben.

Radeon RX 9070 XT mit 16 GB GDDR6 – das Herzstück

Die Radeon RX 9070 XT ist das herausragende Bauteil dieses Builds. Ihre 16 GB GDDR6-Speicher bieten reichlich Reserven für hochauflösende Texturen, große Spiel-Assets, anspruchsvolle 1440p-Workloads und sogar 4K-Gaming. Gleichzeitig macht der große Framebuffer die Karte auch für GPU-beschleunigte kreative Anwendungen nützlich.

16 GB DDR5-6000 – flotter Arbeitsspeicher

Thermaltake verbaut 16 GB DDR5-6000. Die Speichergeschwindigkeit ist für eine moderne AMD-Plattform angemessen und bietet deutlich mehr Bandbreite als ältere DDR4-Konfigurationen, sodass der Prozessor Daten schneller abrufen kann – ein Vorteil beim Spielen und bei der allgemeinen Desktop-Nutzung.

1 TB NVMe-SSD – schnelle Massenspeicher

Eine 1 TB große NVMe-SSD übernimmt Betriebssystem, Anwendungen und Spielespeicher. NVMe-Speicher bietet weitaus niedrigere Zugriffszeiten als eine mechanische Festplatte und hält Windows, Programmstarts, Ladevorgänge und Dateioperationen flüssig.

B850-Mainboard-Plattform – moderne Basis

Mit dem B850-Chipsatz steht der PC auf einer aktuellen AMD-Plattform, die DDR5, PCIe-Geräte, NVMe-Speicher und künftige Erweiterungen optimal unterstützt. Der AM5-Sockel erlaubt zudem CPU-Upgrades, ohne das gesamte Board tauschen zu müssen.

850-Watt-Netzteil – ausreichende Leistungsreserven

Ein 850-Watt-Netzteil ist für ein System mit RX 9070 XT die passende Leistungsklasse. Es versorgt Grafikkarte und Prozessor auch bei langanhaltenden Gaming-Lasten zuverlässig und lässt Raum für zukünftige Komponenten-Upgrades.

Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3 – zeitgemäße Konnektivität

Für kabellose Verbindungen sorgen Wi-Fi 6 und Bluetooth 5.3. Wi-Fi 6 ist in Haushalten mit vielen angeschlossenen Geräten deutlich leistungsfähiger als älteres Wi-Fi 5, während Bluetooth 5.3 Headsets, Controller und andere Peripherie unterstützt.

VR-ready – leistungsfähig für virtuelle Realität

Thermaltake gibt das System als VR-ready an – nachvollziehbar angesichts der RX 9070 XT und des Achtkernprozessors. Die 16 GB Framebuffer sind besonders für hochauflösende VR-Headsets und anspruchsvolle VR-Spiele von Vorteil, bei denen Textur- und Renderlasten beträchtlich werden können.

Für wen lohnt sich dieses Angebot?

Der Thermaltake LCGS NE 8797XS-V270S richtet sich primär an Gamer, die starke GPU-Leistung wünschen, ohne in eine noch teurere Enthusiastenklasse aufzusteigen. Die RX 9070 XT macht ihn besonders geeignet für hochfrequentes 1440p-Gaming und anspruchsvolle 4K-Aufgaben, während der Ryzen 7 8700F ausreichend CPU-Power für moderne Spiele und allgemeines Multitasking liefert. Ebenso ist das System eine vernünftige Wahl für Anwender, die eine moderne AMD-Basis mit DDR5, Wi-Fi 6 und B850-Plattform suchen – diese Ausstattung verleiht dem PC ein aktuelleres Fundament als günstigere Builds, die noch auf älteren Netzwerk- oder Speicherstandards basieren.

Der größte Kritikpunkt ist die Speicherkapazität. 16 GB sind für Gaming noch nutzbar, aber Nutzer, die stark modifizierte Spiele, große kreative Anwendungen, viele Browser-Tabs, Streaming-Software oder andere ressourcenintensive Workloads ausführen, werden von einem Upgrade auf 32 GB profitieren.

Weitere interessante PC-Konfigurationen im Vergleich

Neben dem Thermaltake-Modell gibt es derzeit einige alternative Gaming-Desktops mit ähnlicher Preisstruktur. Ein iBUYPOWER Element SE mit Ryzen 5 8400F und RTX 3050 liegt deutlich unterhalb der Leistungsklasse, spart aber ebenfalls beim Prozessor. Ein MSI Aegis R2 mit Core Ultra 9 285 und RTX 5070 sowie 32 GB DDR5 und 2 TB SSD bietet mehr Arbeitsspeicher und Speicherplatz, kostet jedoch entsprechend mehr. Das Corsair Vengeance a7500 setzt auf einen Ryzen 7 9800X3D plus RX 9070 XT und 32 GB – hier liegt der Fokus auf maximaler Gaming-Performance. Ebenfalls erwähnenswert: Skytech Gaming Aqua Desktop PCs mit verschiedenen CPU/GPU-Kombinationen (etwa Intel Ultra 9 285K mit RX 9070 XT oder RTX 5070 Ti). Alle genannten Alternativen zeigen, dass die Kombination aus RX 9070 XT und einem etwas günstigeren Prozessor wie dem Ryzen 7 8700F einen sweet spot für preisbewusste Gamer darstellt, die keine Kompromisse bei der Grafikleistung eingehen wollen.

Das Gehäuse des Thermaltake-PC misst etwa 56 x 30 x 56 Zentimeter – ein relativ großer Desktop. Das zusätzliche Volumen verschafft mehr Raum für Luftzirkulation und Hardware-Upgrades, erfordert aber ausreichend Platz auf dem Schreibtisch oder Boden. Die Front- und Rückseite bieten insgesamt acht USB-Anschlüsse, was für Gaming-Peripherie, Speicher, Headsets und Controller ausreicht. Mit Blick auf die Aufrüstbarkeit des AM5-Sockels und der Netzteilkapaizität ist dieser PC eine zukunftsfähige Investition, die sich durch ein späteres Upgrade auf 32 GB RAM oder einen stärkeren Prozessor noch weiter aufwerten lässt.

Diesen Artikel teilen