Resident Evil Veronica erscheint in Third Person statt Ego-Perspektive

Capcom überrascht mit der Bestätigung: Das Remake von Resident Evil Code: Veronica wird komplett in Third-Person spielbar sein.

Insider Dusk Golem enthüllt, dass Capcom bei Resident Evil Veronica auf semi-offene Erkundung und eine überarbeitete Handlung setzt.
Highlights
  • Das Remake von Resident Evil Code: Veronica wird vollständig in Third-Person spielbar sein und nicht in Ego-Perspektive.
  • Dusk Golem zufolge beginnt die Handlung in Paris und nicht auf der Rockfort-Insel wie im Original.
  • Capcom integriert semi-offene Erkundungsabschnitte auf der Rockfort-Insel mit Claire Redfield auf einem Motorrad.

Im Rahmen der Eröffnungszeremonie des Summer Game Fest 2026 hat Capcom mit der Ankündigung von Resident Evil Veronica für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Trailer zum Remake von Resident Evil Code: Veronica zeigte zunächst einige Szenen aus der Ego-Perspektive – doch die wird im fertigen Spiel nicht zum Einsatz kommen. Ein bekannter Insider hat nun für Klarheit gesorgt und Details zur tatsächlichen Spielperspektive sowie zu zahlreichen Neuerungen geliefert.

Warum Capcom bei Resident Evil Veronica auf Third-Person setzt

Die Verunsicherung unter den Fans war groß, als der erste Trailer offenbar Sequenzen aus der Egoperspektive zeigte. Viele befürchteten, Capcom könne sich für das Remake des klassischen Survival-Horror-Titels an der Erzählweise von Resident Evil 7 oder Resident Evil Village orientieren. Der als Dusk Golem bekannte und nicht unumstrittene Insider, der bereits vor der offiziellen Ankündigung monatelang auf die Existenz des Spiels hingewiesen hatte, stellte nun klar: Resident Evil Veronica wird vollständig in der Third-Person-Perspektive spielbar sein. Damit folgt das Remake der erfolgreichen Linie der Neuauflagen von Resident Evil 2, Resident Evil 3 und Resident Evil 4.

Die Entscheidung ist aus mehreren Gründen nachvollziehbar. Der ursprüngliche Titel von 2000 wurde mit einer festen Kameraperspektive entwickelt, die in den Remakes der Reihe konsequent durch die dynamische Schulterkamera ersetzt wurde. Diese bietet nicht nur ein intensiveres Kampferlebnis, sondern erlaubt auch eine detailliertere Erkundung der Schauplätze. Gerade Code: Veronica zeichnete sich durch weitläufige Areale wie die Rockfort-Insel aus, die in der Third-Person-Ansicht deutlich besser zur Geltung kommen.

Das verrät Dusk Golem über das Remake

Dusk Golem veröffentlichte auf X (ehemals Twitter) eine umfangreiche Analyse des Ankündigungs-Trailers und lieferte gleichzeitig exklusive Informationen zum Spiel. Demnach handelt es sich bei Resident Evil Veronica um eines der ambitioniertesten Remakes, das Capcom je umgesetzt hat. Die Eröffnungsszene des Originals, in der Claire Redfield in einer spektakulären Action-Sequenz auf der Rockfort-Insel ankommt, wurde nicht gestrichen. Sie soll jedoch zu einem späteren Zeitpunkt im Remake stattfinden – ein Hinweis darauf, dass Capcom die Chronologie der Ereignisse überarbeitet hat.

Ein weiterer zentraler Punkt betrifft die Spielwelt selbst. Der Insider erklärte, dass Capcom die Interaktion mit der Rockfort-Insel grundlegend verändern könnte. Statt eines linearen Durchgangs soll das Remake semi-offene Erkundungsabschnitte enthalten. Claire wird dabei unter anderem mit einem Motorrad über die Insel reisen und neue Bereiche freischalten. Dies erinnert an die offeneren Strukturen von Resident Evil 4 und würde dem Spiel eine völlig neue Dynamik verleihen.

Neue Schauplätze und erweiterte Handlung

Laut Dusk Golem beginnt die Handlung von Resident Evil Veronica nicht wie im Original auf der Rockfort-Insel, sondern in Paris. In der französischen Hauptstadt befindet sich ein geheimes Umbrella-Labor, in das Claire Redfield nach ihrer Flucht aus Raccoon City reist. Ihr Ziel: ihren Bruder Chris zu finden. Was sie nicht ahnt: Die Umbrella Corporation hat beide im Visier, und die Reise nach Paris ist nur der Auftakt zu einem Albtraum, der sie bis in die Eiswüsten der Antarktis führen wird.

Der Insider bestätigte, dass die Antarktis-Abschnitte weiterhin Teil des Spiels sind. Die RE Engine wurde laut seinen Angaben speziell für die Darstellung von Schnee- und Eislandschaften optimiert, um eine noch realistischere Umgebung zu schaffen. Zudem wird Capcom Elemente aus der ursprünglichen Code: Veronica-Version und aus der erweiterten Fassung Code: Veronica X mischen. Diese beinhaltete bereits einige narrative Anpassungen und neue Zwischensequenzen.

Ein Remake zwischen Original und Code Veronica X

Neben Claire Redfield werden auch Chris Redfield und Steve Burnside in bestimmten Abschnitten spielbar sein. Wie das Remake diese Perspektivwechsel genau handhabt, ist noch unklar. Die Andeutungen von Dusk Golem legen jedoch nahe, dass Capcom die Geschichte modernisiert und strafft, ohne die Essenz des Originals zu verlieren. Der Entwickler selbst hat noch keine weiteren Details bekannt gegeben, doch angesichts der positiven Resonanz auf die Ankündigung ist mit weiteren Informationen in den kommenden Wochen zu rechnen.

Resident Evil Veronica zeigt einmal mehr, dass Capcom bei seinen Remakes auf Kontinuität setzt. Die Third-Person-Perspektive ist längst zum Markenzeichen der modernisierten Klassiker geworden, und die Änderungen an Handlung und Spielwelt deuten auf ein ehrgeiziges Projekt hin, das weit über eine einfache Neuauflage hinausgeht. Fans des Originals dürfen gespannt sein, wie die Neuinterpretation der Rockfort-Insel und der düsteren Geschichte um die Redfield-Geschwister letztlich ausfallen wird. Der offizielle Release ist für 2027 geplant.

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