Outward 2 startet Early Access am 7. Juli

Von Gaming Central - Gaming-Redaktion & Analyse

Outward 2, der lang erwartete Nachfolger des ambitionierten Open-World-RPGs, startet am 7. Juli in den Early Access. Das gab Entwickler Nine Dots Studio heute bekannt und veröffentlichte zeitgleich einen neuen Trailer, der die Spielwelt in den niedrigsten Grafikeinstellungen zeigt – genannt Potato Mode. Eine ungewöhnliche Marketingstrategie, die sofort für Gesprächsstoff sorgt und die besondere Philosophie des Studios unterstreicht. Denn hier geht es nicht um technische Hochglanzpolitur, sondern um das, was ein Rollenspiel wirklich ausmacht: Herausforderung, Entdeckung und die Freiheit, auf ganzer Linie zu scheitern.

Ein Liebesbrief an das klassische Rollenspiel

In einer Zeit, in der viele Produktionen vor allem auf monetarisierbare Mechaniken setzen, versteht sich Outward 2 als Gegenentwurf. Das Spiel ist eine Hommage an die alten, fordernden Abenteuer-RPGs, bei denen Erkundung und Versuch und Irrtum den Erfolg bestimmen – oder eben das Scheitern. Der Spieler startet nicht als auserwählter Held, sondern als ganz gewöhnlicher Mensch, der sich in einer lebendigen, atmenden Welt behaupten muss. Es ist genau diese Mischung aus authentischer Bedrohung und echter Neugier, die den Titel so besonders macht. Die Ankündigung des Early-Access-Starttermin auf den 7. Juli dürfte daher bei allen Anhängern des ersten Teils für große Vorfreude sorgen.

Potato Mode als Markenzeichen

Der neue Trailer, den Nine Dots Studio veröffentlichte, zeigt Outward 2 in seiner niedrigsten grafischen Einstellung: Potato. Eine ungewöhnliche Entscheidung, die aber perfekt zur bodenständigen und humorvollen Art des Studios passt. Man kann sich kaum erinnern, wann ein Spiel zuletzt mit seinen schwächsten Grafikeinstellungen geworben hat. Dennoch – und das ist das Bemerkenswerte – sieht Outward 2 selbst in diesem Modus noch beeindruckend aus. Die Aussage des Studios ist klar: Atmosphäre und Spielspaß stehen über technischer Perfektion. Und das kommt beim Publikum offenbar gut an.

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Vier zentrale Säulen für einen besseren Nachfolger

Guillaume Boucher-Vidal, CEO und Creative Director bei Nine Dots Studio, äußerte sich ambitioniert zum Sequels: Outward 2 sei der natürliche Nachfolger des ersten Teils, und man wolle in allen Bereichen, die bereits funktioniert haben, noch eine Schippe drauflegen. Das Team habe vier Schlüsselbereiche identifiziert, in denen der Nachfolger besser werden muss: eine verbesserte Charaktererschaffung und ein stimmigeres Fortschrittssystem, eine packendere Erzählweise, eine lebendigere und vollere Welt sowie ein deutlich verbessertes Kampfsystem. Dabei geht es nicht darum, dem Spieler alles leicht zu machen, sondern ihm echte Belohnungen für gründliche Erkundung zu bieten und ihn dazu zu bringen, sich auf jede Gefahr vorzubereiten und strategisch nachzudenken.

Das erwartet Spieler zum Early-Access-Start

Die Feature-Liste zum Release ist vielversprechend und zeigt, wohin die Reise gehen soll. Der Spieler startet als normaler Mensch – noch kein Held – und begibt sich auf eine außergewöhnliche Reise. Die Welt ist lebendig und dynamisch: Es gibt vollständige Jahreszeiten, vier unterschiedliche Gebiete und einzigartige Biome, die es zu entdecken gilt. Die Entscheidungen des Spielers formen den individuellen Spielstil, denn man wählt nicht nur Waffen und Rüstung, sondern auch passive Fähigkeiten und nutzt ein Übungssystem, um besser zu werden. Magie wirkt man durch Rituale, und die Kämpfe sind anspruchsvoll – mit einer Vielzahl von Werkzeugen und Waffen. Ein besonderes Highlight ist der Koop-Modus: Zwei Spieler können sich im Splitscreen oder online zusammenschließen. Das bringt neue Herausforderungen mit sich, denn bekanntlich ist der beste Weg, einen Freund in den Abgrund zu stürzen, oft der direkteste.

Ein Early Access mit klarem Kurs

Der Early Access startet am 7. Juli – und das ist mehr als nur ein Datum. Es ist der Beginn einer Reise, die Nine Dots Studio gemeinsam mit der Community gehen will. Anders als bei manch anderen Titeln wirkt der frühe Zugang hier nicht wie eine Notlösung, sondern wie eine bewusste Entscheidung, um das Spiel mit den Spielern weiterzuentwickeln. Die Erfahrung aus dem ersten Teil und das klare Feedback der Community dürften dem Studio dabei helfen, aus Outward 2 das zu machen, was es sein soll: ein ehrliches, forderndes und unvergessliches Rollenspielerlebnis. Alles deutet darauf hin, dass dieser Sommer für Fans anspruchsvoller RPGs ein ganz besonderer wird.

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