Vegetas verbotene Ultra-Ego-Transformation kommt in Dragon-Ball-Spiele

Die legendäre Ultra-Ego-Transformation von Vegeta könnte dank des neuen Anime den Sprung in Dragon-Ball-Spiele schaffen.

Von Gaming Central - Gaming-Redaktion & Analyse
Ultra Ego, die exklusive Manga-Verwandlung von Vegeta, steht vor dem Debüt in Videospielen durch die Anime-Adaption.
Highlights
  • Vegetas Ultra Ego basiert auf dem Prinzip des Kampfes und wird mit zunehmendem Schaden stärker.
  • Bislang durften nur Transformationen in Spiele einziehen, die zuvor im Anime zu sehen waren.
  • Der neue Dragon-Ball-Anime soll die Handlungsbögen um Moro und Granola animieren und Ultra Ego integrieren.

Die Ankündigung von „Dragon Ball Super: The Galactic Patrol“ beflügelt die Fantasie der Spieler: Endlich könnte die stärkste und zugleich rätselhafteste Verwandlung des Saiyajin-Prinzen den Sprung aus den Mangaseiten in die interaktive Welt der Videospiele schaffen. Während die Anime-Industrie und der Manga-Markt sich auf die Rückkehr von Son Goku und seinen Freunden vorbereiten, zeichnet sich am Horizont ab, dass Vegetas legendäres Ultra Ego nach Jahren der Abstinenz in den digitalen Arenen Einzug halten könnte.

Obwohl „Dragon Ball“ derzeit weder mit einem laufenden Anime noch mit einem wöchentlichen Manga-Kapitel aufwarten kann, erlebt das Franchise eine der aufregendsten Phasen seiner Geschichte. Unter der Leitung von Bandai Namco wachsen die Videospiele stetig durch ambitionierte Content-Wellen, während Toei Animation mit der neuen Serie „Dragon Ball Super: The Galactic Patrol“ einen Meilenstein setzt. Dieser Schritt, so die Hoffnung vieler Anhänger, soll nicht nur die Handlungsbögen um den Zauberer Moro und den Planeten Cereal endlich animieren, sondern auch die letzte große Lücke im Kader der spielbaren Kämpfer schließen.

Die „verbotene“ Verwandlung im Fokus: Was ist Ultra Ego eigentlich?

Die Transformation namens Ultra Ego stellt einen exklusiven Höhepunkt im Manga von Akira Toriyama und Toyotaro dar. Im Gegensatz zu Son Gokus Ultra Instinct, der auf Ruhe und Reflexion setzt, basiert Ultra Ego auf dem Prinzip des Kampfes und der Zerstörungswut. Vegeta lernte diese Technik von dem Gott der Vernichtung, Beerus, und sie skaliert ihre Kraft proportional zur Kampfeslust des Anwenders. Der Haken: Je mehr Schaden der Saiyajin einsteckt, desto mächtiger wird er – eine perfekte, aber auch risikoreiche Ergänzung zu seinem stolzen Charakter. Bislang blieb diese Form jedoch auf die gedruckten Seiten beschränkt, da sie nie den Weg in eine Anime-Episode, einen Kinofilm oder ein Videospiel fand.

Warum der neue Anime die Spiel-Barriere durchbrechen könnte

Der Hauptgrund für die Abwesenheit von Ultra Ego in Titeln wie „Dragon Ball: Sparking! ZERO“ oder „Dragon Ball: FighterZ“ liegt in der strikten Lizenzpolitik des Franchise. Bislang war es die Regel, dass ausschließlich Transformationen und Charaktere Eingang in die Spiele fanden, die zuvor im Anime oder im Kino zu sehen waren. Ausnahmen wie exklusive Designs für bestimmte Spieletitel bestätigen diese Regel grundsätzlich. Mit der Ankündigung von „Dragon Ball Super: The Galactic Patrol“ und der erwarteten Adaption des Granola-Arcs, in dem Ultra Ego sein Debüt feierte, fällt diese Hürde. Sobald die Verwandlung animiert im Fernsehen oder auf Streaming-Plattformen läuft, steht einer Integration in die aktuelle und zukünftige Spielegeneration nichts mehr im Wege.

Welche Spieler und Titel würden von Ultra Ego profitieren?

Insbesondere die jüngste Generation von Kämpfern, die in „Sparking! Zero“ bereits auf eine riesige Liste an Kämpfern zurückgreifen können, würde massiv von dieser Ergänzung profitieren. Vegeta, der ewige Rivale von Kakarot, blieb in diesen Spielen oft der einzige Hauptcharakter ohne seine finale, göttliche Steigerungsstufe. Die Aufnahme von Ultra Ego würde nicht nur die Spielerfahrung bereichern, sondern auch die narrative Entwicklung des Charakters im interaktiven Medium abschließen. Ähnlich verhält es sich mit dem Kampfspiel „FighterZ“, dessen Roster durch solche ikonischen Ergänzungen eine neue strategische Tiefe erhalten könnte.

Ein Blick auf die kommende Anime-Saga und ihren Einfluss auf die Spielelandschaft

Toei Animation hat mit der Ankündigung von „Dragon Ball Super: The Galactic Patrol“ ein klares Signal gesendet: Man möchte die lose Enden der Geschichte zusammenführen und die epischen Erzählungen von Moro und Granola einem breiten Publikum zugänglich machen. Sollte diese Strategie aufgehen, wäre es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Figuren und Formen aus diesen Arcs – wie etwa der Planetenschurke Moro selbst oder der Heuler Granola – in den Spielekatalog aufgenommen werden. Dennoch müssen sich die Spieler noch gedulden: Die Serie hat noch kein festes Startdatum, und die nächste veröffentlichte Station des Franchise wird voraussichtlich der Anime „Dragon Ball Super: Beerus“ im Herbst diesen Jahres sein. Die Aussicht auf eine zweite, digitale Blütezeit der Verwandlungen bleibt damit ein vielversprechendes, aber noch entferntes Ziel am Horizont der Dragon-Ball-Welt.

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