Acer enthüllt fünf neue Monitore: 3D-Display und schnelle Gaming-Displays

Acer erweitert sein Monitor-Portfolio mit einem 3D-Display ohne Brille und extrem schnellen Gaming-Panels für 2026.

Von Tech Central - Redaktion für Technik & IT
Acer zeigt auf der Computex fünf neue Monitore mit 3D-Technologie und bis zu 540 Hz Bildwiederholrate.
Highlights
  • Der Predator XB273K 3D erzeugt räumliche Tiefe durch KI und Eyetracking ohne Brille.
  • Der Nitro XV273U F5 erreicht im Dual-Mode eine Bildwiederholrate von bis zu 1000 Hz.
  • Die Preise der neuen Acer-Monitore beginnen bei 599 Euro für den Nitro XV273U F5.

Pünktlich zur Computex next week hat Acer eine Reihe neuer Gaming-Monitore vorgestellt, die von einem faszinierenden 3D-Display bis hin zu extrem schnellen Full-HD-Panels reichen. Die fünf Modelle decken unterschiedliche Budgets und Einsatzbereiche ab und zeigen, wie vielfältig die Anforderungen an moderne Bildschirme heute sind. Wir haben uns die Details angesehen und fassen die wichtigsten Daten und Preise für den deutschen und europäischen Markt zusammen.

Der Predator XB273K 3D: Immersion mit räumlicher Tiefe

Das mit Abstand ungewöhnlichste Modell ist der Predator XB273K 3D. Der 27-Zoll-IPS-Bildschirm löst in 4K auf (3840×2160 Pixel) und erreicht eine Bildwiederholrate von 180 Hz. Seine Besonderheit: Er erzeugt einen räumlichen Bildeindruck – gestützt auf eine integrierte KI und Eyetracking. Damit sollen Spiele und Filme plastischer wirken, ohne dass der Nutzer eine spezielle Brille tragen muss. Acer setzt hier auf eine Technologie, die das Bild für jedes Auge separat berechnet. Ob sich diese dritte Dimension in der Praxis bewährt, wird sich zeigen – spannend ist der Ansatz allemal.

Die Ausstattung des Predator XB273K 3D ist erstklassig: Er unterstützt sowohl AMD FreeSync Premium als auch Nvidia G-SYNC Compatible, bietet eine Reaktionszeit von bis zu 0,5 ms (GTG) und eine Helligkeit von 400 Nits. Die Farbraumabdeckung liegt bei 95 % DCI-P3, was für Gaming und Multimedia völlig ausreicht.

Zwei 34-Zoll-Curved-Monitore für unterschiedliche Ansprüche

Wer es breiter mag, kann zwischen zwei 34-Zoll-Modellen wählen, die beide auf eine gekrümmte Bauweise setzen. Der Predator X34 F1 QD-OLED ist ein hochwertiges Panel mit einer Auflösung von 3440×1440 Pixeln und einer schnellen 360-Hz-Bildwiederholrate. Dank QD-OLED-Technologie erreicht er eine native Farbraumabdeckung von 99 % DCI-P3 und eine Spitzenhelligkeit von 1300 Nits im HDR-Betrieb. Mit einer Reaktionszeit von 0,03 ms ist er prädestiniert für kompetitives Gaming.

Als Alternative bietet Acer den Nitro XV345CKR P, ein 34-Zoll-Mini-LED-VA-Panel mit 5K-Auflösung (5120×2160 Pixel). Auch hier sind 180 Hz Standard, im Dual-Mode lässt sich die Auflösung auf 2560×1080 bei 360 Hz umschalten – praktisch für Spiele, die von höheren Bildraten profitieren. Die Helligkeit erreicht im HDR1000-Modus kurzzeitig 1000 Nits. Der Mini-LED-Bildschirm richtet sich eher an Nutzer, die Wert auf hohen Kontrast und gleichzeitig eine hohe Auflösung legen, aber nicht das Budget für ein OLED-Panel aufbringen möchten.

Flache Hochgeschwindigkeitsmodelle: Nitro XV320QX und XV273U F5

Die beiden flachen Modelle runden die Palette ab. Der Nitro XV320QX ist ein 31,5-Zoll-IPS-Monitor mit einer 5K-Auflösung (5120×2880 Pixel) und 165 Hz. Im Dual-Mode kann er auf 2560×1440 bei 330 Hz umschalten. Damit liefert er eine hohe Pixeldichte für produktive Arbeiten neben dem Gaming.

Der Nitro XV273U F5 wiederum ist ein 27-Zoll-IPS-Panel mit QHD (2560×1440) und beeindruckenden 540 Hz. Über den Dual-Mode lässt sich die Bildwiederholrate im HD-Modus (1280×720) sogar auf 1000 Hz steigern – ein Wert, der bisher nur für Nvidia-G-SYNC-Pulsar-Monitore reserviert war. Acer erreicht diese Geschwindigkeit ohne Pulsar und setzt stattdessen auf eine optimierte Paneltechnik und schnelle Signalverarbeitung. Das macht den XV273U F5 zu einer interessanten Option für E-Sportler, die maximal flüssige Bewegungen benötigen.

Welche Technik steckt hinter dem 3D-Monitor?

Der Predator XB273K 3D arbeitet mit einer Kombination aus Eyetracking und KI-gestützter Bildberechnung. Ein Infrarot-Sensor verfolgt die Pupillen des Betrachters, während ein Algorithmus die Perspektive für jedes Auge in Echtzeit anpasst. Dadurch entsteht ein stereoskopischer Effekt, der ohne Brille räumlich wirkt. Die Technologie ist nicht völlig neu, aber Acer bringt sie erstmals in einem Gaming-Monitor der oberen Preisklasse. Ob die räumliche Darstellung bei schnellen Bewegungen und in Spielen überzeugt, müssen Tests zeigen. Die Grundlagen sind jedoch vielversprechend.

Preise und Verfügbarkeit in Deutschland und Europa

Die fünf Monitore werden zu unterschiedlichen Zeitpunkten auf den Markt kommen. Für den deutschsprachigen Raum (EMEA) gelten folgende Preise und Termine:

  • Predator XB273K 3D – 1.499 Euro, voraussichtlich ab Q4 2026
  • Predator X34 F1 – 1.299 Euro, bereits ab Q3 2026 (EMEA)
  • Acer Nitro XV345CKR P – 799 Euro, ab Q1 2027 (EMEA; Nordamerika schon Q4 2026)
  • Acer Nitro XV320QX – 999 Euro, ab Q4 2026
  • Acer Nitro XV273U F5 – 599 Euro, ab Q4 2026

Alle Modelle unterstützen VESA-Montage (100×100 mm) und verfügen über Lautsprecher sowie mehrere Anschlüsse (HDMI 2.1, DisplayPort, USB-C mit Power Delivery). Die genauen technischen Daten zu Helligkeit, Reaktionszeit und Farbtiefe entnehmen Sie bitte den Detailbeschreibungen der einzelnen Produkte.

Mit dieser breiten Palette zeigt Acer, dass es sowohl auf innovative Nischen (3D) als auch auf klassische Hochleistungssegmente setzt. Besonders der extreme 1000-Hertz-Modus des Nitro XV273U F5 dürfte Hardcore-Gamer ansprechen, die selbst kleinste Latenzen vermeiden wollen. Die 3D-Variante wiederum könnte ein neues Kapitel für Immersion eröffnen – sofern der gewohnte Gaming-Komfort nicht darunter leidet. Die Computex wird erste Eindrücke liefern, wie sich die Monitore in der Praxis schlagen. Wir bleiben für Sie dran.

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Redaktion für Technik & IT
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