Die Ladegeschwindigkeit von iPhone und iPad ist ein Thema, das viele Nutzer umtreibt – gerade weil Apple die maximalen Wattzahlen auf seinen offiziellen Spezifikationsseiten nur selten transparent auflistet. Dabei kann der Unterschied zwischen einem alten 5-Watt-Netzteil und einem modernen USB-PD-Ladegerät den Alltag erheblich erleichtern. Die aktuellen iPhone-17-Modelle nehmen bis zu 40 Watt auf, das iPad Pro der fünften Generation mit M5-Chip sogar bis zu 60 Watt. Wer diese Werte kennt, kann sein Gerät in wenigen Minuten mit genügend Energie für den nächsten Termin versorgen – vorausgesetzt, das passende Netzteil ist vorhanden.
Wie die Ladegeschwindigkeit von iPhone und iPad gemessen wird
Die Akkukapazität mobiler Geräte wird in Milliamperestunden (mAh) angegeben. Ein 1.000-mAh-Akku kann eine Stunde lang einen Strom von 1.000 Milliampere liefern, bevor er erschöpft ist. Im Alltag schwankt die tatsächliche Entnahme je nach Nutzung, aber als grober Richtwert gilt: Große Smartphones haben heute etwa 5.000 mAh, Tablets landen oft bei 10.000 mAh. Das iPhone 17 Pro Max besitzt einen Akku mit 5.088 mAh, das Basismodell iPhone 17 einen mit 3.692 mAh. Das iPad der 11. Generation (2025) kommt auf 7.698 mAh, das 13 Zoll große M5 iPad Pro auf 10.290 mAh.
Die Ladegeschwindigkeit wird in Watt gemessen. Größere Geräte haben mehr Platz für größere Akkus und Kühlsysteme, daher können sie höhere Ladeleistungen vertragen. Während ein MacBook mit 140 Watt lädt, begnügt sich das iPhone mit einem Bruchteil davon. Dank Technologien wie USB Power Delivery (USB-PD) sind aber selbst bei kompakten Smartphones hohe Ladeleistungen möglich – das OnePlus 15 etwa erreicht 120 Watt. Vor diesem Hintergrund lassen sich die maximalen Ladegeschwindigkeiten der aktuellen Apple-Geräte einordnen.
Die aktuellen iPhones und iPads laden mit 40 bis 60 Watt
Die iPhone-17-Reihe hat in puncto Ladegeschwindigkeit einen spürbaren Sprung gemacht: iPhone 17, 17 Pro und 17 Pro Max unterstützen alle bis zu 40 Watt. Das besonders flache iPhone Air kommt dagegen nur auf 20 Watt – ein Kompromiss für das extrem dünne Design. Problem: Apple legt neuerdings kein Netzteil mehr bei, sodass Kunden, die noch das alte 5-Watt-Ladegerät des iPhone 11 verwenden, nur einen Bruchteil der möglichen Geschwindigkeit nutzen. Besitzer des iPhone 11 Pro erhielten damals ein 18-Watt-Netzteil – auch das ist für die neuen Modelle deutlich zu langsam.
Bei den iPads sieht es ähnlich aus: Das iPad der 11. Generation (2025) lädt mit bis zu 45 Watt, das M5 iPad Pro mit bis zu 60 Watt. Damit liegen die Tablets auf dem Niveau vergleichbarer Androida-Konkurrenten. Allerdings packt Apple seinen iPads weiterhin ein 20-Watt-Netzteil bei – ein massiver Flaschenhals. Viele Nutzer laden ihre Tablets daher unnötig langsam, ohne es zu wissen.
Welches Ladegerät für die maximale Geschwindigkeit nötig ist
Wer sein iPhone oder iPad mit Höchstgeschwindigkeit laden möchte, muss ein Netzteil anschaffen, das die entsprechende Leistung auch liefern kann. Apple selbst bietet schnelle Ladegeräte an, doch auch Drittanbieter wie Anker, Ugreen oder Satechi haben leistungsfähige Modelle im Angebot. Entscheidend ist, dass die maximale Wattzahl des Ladegeräts mindestens der des Geräts entspricht – bei einem iPhone 17 Pro Max also 40 Watt, beim M5 iPad Pro 60 Watt. Ein 20-Watt-Netzteil, wie es Apple mitliefert, reicht für den Alltag, aber nicht für die schnelle Zwischenladung vor dem Verlassen des Hauses.
Die Entwicklung zeigt, dass Apple bei der Ladegeschwindigkeit zwar aufholt, aber die Kommunikation der Werte und die Ausstattung der Verpackung noch hinter den Möglichkeiten zurückbleiben. Wer die Ladezeiten seiner Geräte optimieren will, sollte daher selbst aktiv werden und in ein passendes Netzteil investieren – die Zeitersparnis ist erheblich.