Lithium ist in Subnautica 2 einer der wichtigsten Rohstoffe für die Fortschrittstechnologie, denn ohne das Mineral lassen sich keine Plasteelbarren herstellen. Und ohne Plasteel wiederum gibt es keinen größeren und leistungsfähigeren Lufttank. Das Problem: Lithium kommt erst in Gewässern vor, die so warm sind, dass sie ohne die richtige Mutation lebensgefährlich werden. Wer also früh im Spiel aufrüsten möchte, muss einen Umweg in Kauf nehmen. Wir zeigen, wo das Mineral zu finden ist und wie ihr es sicher und effizient abbaut.
Wo Lithium in Subnautica 2 zu finden ist
Der primäre Fundort für Lithium sind die Gebiete rund um die Kaulquappengehege, die etwa 300 Meter östlich der Rettungskapsel liegen. Diese Region wird im Laufe der Hauptgeschichte ohnehin erkundet, sodass ihr die Vorkommen nicht verpassen könnt. Allerdings gilt eine wichtige Einschränkung: Die meisten Lithiumvorkommen befinden sich in der Nähe extremer Hitzequellen. Um dort sicher zu navigieren, benötigt ihr die Engelkamm-Mutation, die ihr im Bereich von Wanders Blackbox erhaltet. Zusätzlich ist der Schallresonator erforderlich, denn Lithium tritt ausschließlich in massiven Brocken auf, die sich nur mit diesem Werkzeug abbauen lassen. Wer mit einem eigenen Kaulquappenfahrzeug unterwegs ist, sollte zudem die Tauchtiefe im Auge behalten. Einige Lithiumvorkommen liegen in beträchtlicher Tiefe, und das unmodifizierte Kaulquappenfahrzeug implodiert bereits ab 250 Metern.
Die frühe Lithium-Fundstelle: riskant, aber lohnend
Es gibt jedoch eine Ausnahme, die es erlaubt, Lithium bereits vor dem Betreten der heißen Zonen zu sammeln. Diese Stelle liegt etwa 350 Meter südsüdwestlich der Rettungskapsel, in der Nähe des großen Wracks, in dem ihr einen Teil der Blaupause für das Reparaturwerkzeug findet. Hinter dem Wrack befindet sich ein Gebilde, das an eine riesige Muschel erinnert. In dessen Zentrum sitzt ein hohler Knoten auf einem Stiel, der von leuchtend violetten Sehnen umgeben ist. In diesem Knoten lagert eine Handvoll Lithium, das ihr ohne Schallresonator einsammeln könnt. Die Stelle sieht gefährlich aus – und sie ist es auch. Sobald ihr eine der Sehnen berührt, beginnen sich die Seiten der Muschel zu schließen. Schließen sie sich vollständig, bevor ihr entkommen seid, ist das euer Tod. Speichert daher unbedingt vor dem Versuch, und nehmt nicht mehr Lithium mit, als ihr unbedingt braucht. Die Muschel öffnet sich nach einigen Augenblicken wieder, sodass ihr bei Bedarf erneut hineinschwimmen und weiteres Lithium bergen könnt.
Die besten Farmgebiete für Lithium
Abseits der verstreuten Vorkommen in warmen Gewässern gibt es einen Ort in der Nähe der Kaulquappengehege, an dem sich große Mengen Lithium auf engem Raum konzentrieren. Die Koordinaten: etwa 550 Meter südöstlich der Rettungskapsel und 600 Meter südöstlich von Rubys erstem Blackbox-Signal. Dort befindet sich der Eingang zu einer großen Höhle. Schon am Höhleneingang liegen mehrere Lithiumvorkommen, weitere finden sich im Inneren am Fuß von Felsformationen. Diese Höhle wird im Zuge der Suche nach Zips Blackbox aufgesucht, sodass ihr sie im Rahmen der Hauptgeschichte ohnehin durchquert. Nach Abschluss der Untersuchungsmission der Kaulquappengehege verschwinden sowohl das entsprechende Signal als auch Zips Blackbox aus dem Logbuch. Wer die Gegend später erneut aufsuchen möchte, muss sich dann an der Rettungskapsel und Rubys erstem Blackbox-Signal orientieren.
Woran ihr Lithium erkennt
In der dämmrigen Beleuchtung einer Höhle ähnelt Lithium optisch dem Bleierz. Der entscheidende Unterschied: Blei weist quadratische Vorsprünge auf, während Lithium aus einer Ansammlung langer, rechteckiger Strukturen besteht, die dicht aneinandergepackt sind. Bei Tageslicht ist die Verwechslungsgefahr deutlich geringer. Lithium zeigt dann eine charakteristische Färbung: Die Oberseite ist verbrannt rot und geht zur Basis hin in ein helles Orange über.
Verwendung von Lithium
Die wichtigste Anwendung in der frühen bis mittleren Spielphase ist die Herstellung von Plasteelbarren. Dazu wird ein Stück Lithium zusammen mit Titan in einem Prozessor verarbeitet. Der Plasteelbarren wiederum ist die Grundlage für den verbesserten Lufttank, der längere Tauchgänge ermöglicht. Darüber hinaus wird Lithium auch für anspruchsvollere Crafting-Projekte in späteren Spielabschnitten benötigt, sodass sich ein gezielter Vorrat durchaus lohnt.
Weitere nützliche Ressourcen für den Einstieg
Wer in Subnautica 2 noch am Anfang steht, findet in unserem Einsteigerleitfaden eine umfassende Orientierungshilfe. Tipps zum Bau einer effizienten Basis helfen bei der Planung der Unterwasserstation. Vergesst außerdem nicht, ausreichend Nahrung und Wasser zu bevorraten – und wer es raffinierter mag, sollte sich mit Salz eindecken, um verfeinerte Gerichte zuzubereiten. Für die Materialbeschaffung haben wir außerdem detaillierte Anleitungen zu Blei, Schwefel, Kupfer, Quarz und Gold veröffentlicht.