The Witcher 3 Remastered erhält Path Tracing, DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2

Das kostenlose Update für The Witcher 3 bringt bahnbrechende Grafiktechnologien und erscheint am 29. September.

Path Tracing, DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2 machen The Witcher 3 zum visuellen Meilenstein.
Highlights
  • Das Remaster von The Witcher 3 integriert Path Tracing für physikalisch korrekte Lichtsimulation.
  • DLSS 4.5 mit Ray Reconstruction, FSR 4 und XeSS 2 sorgen für hohe Leistung bei maximaler Grafikqualität.
  • Das Update erscheint am 29. September kostenlos für alle Besitzer von The Witcher 3 auf PC und Konsolen.

CD Projekt RED hat überraschend ein umfangreiches Remaster für The Witcher 3: Wild Hunt angekündigt. Das kostenlose Update erscheint am 29. September für PC und Konsolen und hebt die Grafik auf ein völlig neues Niveau. Im Zentrum steht ein Path-Tracing-Modus, der in Kombination mit DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2 eine bahnbrechende Bildqualität ermöglicht.

Path Tracing in The Witcher 3: Die nächste Stufe der Beleuchtung

Bereits in Cyberpunk 2077 hat CD Projekt RED gezeigt, was mit vollständigem Raytracing – auch Path Tracing genannt – möglich ist. Dieser Ansatz berechnet nicht nur einzelne Reflexionen oder Schatten, sondern simuliert den gesamten Lichtpfad. Das Ergebnis: globales Licht verhält sich physikalisch korrekt, Emissive-Leuchten erzeugen echte Lichtquellen, und selbst indirekte Beleuchtung wirkt natürlich. Im Remaster von The Witcher 3 wird diese Technik auf die offene Welt von Velen, Novigrad und Skellige losgelassen. Dichte Wälder, schimmernde Rüstungen und dunstige Sümpfe profitieren gleichermaßen von der neuen, filmreifen Beleuchtung.

Die Aufnahmen im offiziellen Trailer, die auf einem High-End-PC erstellt wurden, zeigen eindrucksvoll, wie Path Tracing die Atmosphäre des Originals verstärkt, ohne den künstlerischen Stil zu verfälschen. Die Umgebungen wirken dichter, Schatten sind weicher, und die Lichtstimmung passt sich dynamisch der Tageszeit an.

DLSS 4.5, FSR 4 und XeSS 2: KI-gestützte Leistungssteigerung

Path Tracing ist extrem rechenintensiv. Um auch auf aktuellen Grafikkarten flüssige Bildraten zu erreichen, setzt CD Projekt RED auf die neueste Generation neuronaler Upscaling- und Rekonstruktionstechniken. Die Unterstützung umfasst drei konkurrierende Systeme, sodass Besitzer aller modernen GPUs in den Genuss der beschleunigten Grafik kommen.

NVIDIA DLSS 4.5 mit Ray Reconstruction

Für GeForce-RTX-Nutzer steht DLSS 4.5 bereit, das erstmals die brandneue DLSS 4.5 Ray Reconstruction integriert. Dieses KI-Modell ersetzt die herkömmliche Rauschunterdrückung bei Raytracing durch eine neuronale Netzwerklösung, die feinste Details und scharfe Kanten auch bei niedrigen Sample-Zahlen rekonstruiert. In Kombination mit Path Tracing liefert DLSS 4.5 eine Bildqualität, die oft über nativem Rendering liegt, und das bei deutlich höherer Leistung.

AMD FSR 4 und Intel XeSS 2.0

Auch Nutzer von Radeon-RX- und Intel-Arc-Grafikkarten werden nicht vernachlässigt. Das Remaster unterstützt AMDs FSR 4 (FidelityFX Super Resolution) sowie Intels XeSS 2.0. Beide Technologien heben die Performance durch intelligentes Upscaling an, wobei XeSS 2.0 zusätzlich auf einem KI-basierten Ansatz ähnlich DLSS setzt. So können Spieler unabhängig vom GPU-Hersteller die neue Path-Tracing-Option nutzen, ohne auf flüssige Bildraten verzichten zu müssen.

Weitere grafische und spielerische Neuerungen

Über das Path Tracing hinaus wurde die gesamte Optik überarbeitet. Die Vegetation ist dichter und realistischer, zahlreiche Texturen wurden durch hochauflösende Versionen ersetzt, und die globale Beleuchtung (GI) wurde selbst ohne Path Tracing verbessert. Neue Shader-Effekte wie Subsurface Scattering lassen Haut und Stoffe lebendiger erscheinen – ein deutlicher Sprung gegenüber dem Original von 2015.

Auch auf der Spielmechanik-Seite tut sich einiges. Das Kampfsystem erhält überarbeitete Animationen und neue Finisher, die die Dynamik der Auseinandersetzungen erhöhen. Der Skilltree wurde grundlegend überarbeitet und bietet tiefere Anpassungsmöglichkeiten für individuelle Spielstile. NPCs und Umgebungen wurden ebenfalls aktualisiert, um den gestiegenen Erwartungen an ein Spiel von 2026 gerecht zu werden.

Die wichtigsten Details zum Update

Wann erscheint das Remaster und für wen ist es kostenlos?

Das Update wird am 29. September als kostenlose Aktualisierung für alle Besitzer von The Witcher 3: Wild Hunt auf PC und modernen Konsolen veröffentlicht. Ein separater Kauf ist nicht erforderlich.

Welche Grafikkarten profitieren vom Path Tracing?

Der Path-Tracing-Modus wurde primär für NVIDIAs GeForce-RTX-Serie entwickelt, insbesondere für die Modelle mit RT-Kernen. Dank der breiten Upscaling-Unterstützung können jedoch auch Radeon-RX- und Intel-Arc-Nutzer den Modus aktivieren, sofern die Hardware ausreichend Leistung für die Basisberechnungen mitbringt.

Welche Upscaling-Verfahren werden unterstützt?

Das Remaster integriert NVIDIA DLSS 4.5 (inklusive Ray Reconstruction), AMD FSR 4 und Intel XeSS 2.0. Spieler können je nach GPU das optimale Verfahren wählen oder auch auf natives Rendering setzen, sofern die Leistung ausreicht.

Ein Meilenstein für kostenlose Updates

Mit diesem Paket setzt CD Projekt RED erneut Maßstäbe für die Nachsorge eines Spiels. Während viele Publisher kostenpflichtige Remaster verkaufen, erhalten The Witcher 3-Spieler ein umfangreiches visuelles und spielerisches Upgrade komplett ohne Aufpreis. Die Einbeziehung aller drei großen Upscaling-Technologien (DLSS, FSR, XeSS) signalisiert zudem einen Trend zu herstellerunabhängigen Optimierungen, der die PC-Spielerbasis insgesamt stärkt. Die Zukunft des Path Tradings im Spielebereich ist damit eingeläutet – und sie kommt Ende September in die Wälder von Velen.

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